pädagogisches Konzept

 

 

feetSchritt für Schritt feet zum Ziel 


Eine angenehme und von Respekt getragene Schulatmosphäre ist die Grundlage für ein gemeinschaftliches Zusammenleben und ein erfolgreiches Lernen.


Die Schülerinnen und Schüler lernen in leistungsheterogenen Lerngruppen. Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden durch spezielle Maßnahmen in Inklusionsklassen unterstützt. In einigen Stunden erfolgt eine Doppelbesetzung durch Förderschulpädagogen.

Die Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6): Gemeinsam sind wir stark

Die Orientierungsstufe widmet sich in besonderem Maße dem sozialen Lernen und der Ausbildung einer Atmosphäre des gemeinschaftlichen Zusammenlebens.

Dieses Ziel wird durch unterschiedliche Aktivitäten und Maßnahmen verfolgt. Dazu gehören die Methodentage zu Beginn des 5. Schuljahres. Während dieser Woche wird im Rahmen eines Klassenlehrerunterrichts ein guter Klassenzusammenhalt angebahnt sowie methodische Grundlagen für den weiteren Fachunterricht vermittelt. Wir legen besonderen Wert auf eine gute Kommunikationsfähigkeit, da dies die Grundlage der Prävention und zur Lösung von Problemen beträgt.

Auch das Prinzip der Konfliktkultur in Anlehnung an „Bei STOPP ist Schluss“ nach Grüner/Hilt trägt zum erfolgreichen Lernen bei (dies ist in unserem Erziehungshilfekonzept näher beschrieben).

Ab der 5. Klasse bis hoch zum 10. Jahrgang ist der Klassenrat mit einer Unterrichtsstunde pro Woche fester Bestandteil des Stundenplans einer jeden Klasse. In dieser von den Klassenlehrern betreuten Stunde werden auf der Basis demokratischer Grundsätze Vorkommnisse, Veränderungen und Wünsche in der Klassengemeinschaft besprochen. Ziel ist es, die Schüler nachhaltig zu befähigen, diese Stunde selbstständig zu leiten und konstruktiv zu nutzen, um ein gutes Zusammenleben mitzugestalten und zu erhalten.

Ausflüge und jahreszeitlich angepasste Klassenaktivitäten unterstützen das Erlernen eines respektvollen Umgangs miteinander.

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Leseförderung

Viele Schülerinnen und Schüler haben große Schwierigkeiten, Texte zu lesen und sie zu verstehen. Da einige selten in ihrer Freizeit lesen, erschwert dies das Lernen in allen Fächern, gerade wenn Fachtexte die Grundlage dazu bilden. Daher ist es wichtig, im 5. Jahrgang zunächst die Lesemotivation unserer Schüler zu stärken und dadurch die Lesekompetenz zu fördern. Zudem soll die Stadtbücherei in Bad Segeberg (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) stärker mit unserer Schule vernetzt werden und ein fester Anlaufpunkt für unsere Schüler werden. Die Wochenstunde LESEN beabsichtigt, den Schülerinnen und Schülern den Umgang mit selbst gewählter Literatur im Unterricht zu ermöglichen und im weiteren Verlauf die Lesekompetenz zu fördern.

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In Klasse 6 sollen die Schülerinnen und Schüler fachbezogene Texte lesen und unterschiedliche Werkzeuge und weitere Lesetechniken kennenlernen. Eine DeutschFachlehrerin unseres Kollegiums agiert als Lesecoach unserer Schule, aber auch andere Deutschlehrer unterstützen die Fachkollegen mit der Auswahl angemessener Texte und Aufgaben. Ziel ist es, die Lesekompetenz zu stärken und so den Zugang auch zu schwierigen Texten zu ermöglichen.

Die Mittelstufe (Klasse 7-10): Verantwortung übernehmen und aktiv mitbestimmen

In den Jahrgangsstufen 7-10 wird auf dem Fundament der Orientierungsstufe aufgebaut und weitergeführt. Zunehmend wird von den Schülern erwartet, Verantwortung für das Zusammenleben in der Schule zu übernehmen und aktiv das Schulleben mitzubestimmen. Klassenreisen und erlebnispädagogische Ausflüge bedeuten „Lernen am anderen Ort“, sie verfolgen auch in den höheren Klassen nicht nur das Ziel der Vermittlung von fachlichen Inhalten sondern auch die Förderung des sozialen Umgangs miteinander.


Da das Gefühl der Zusammengehörigkeit ganz wesentlich einen positiven Einfluss auf das Schulklima und das Verhalten einzelner Schüler hat, wird die aktive Mitbestimmung zur Gestaltung des Schullebens der Schüler gefördert und gefordert, zum Beispiel durch die Beteiligung an der SV oder anderen klassenübergreifenden Aktivitäten.

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Gezielte pädagogische Maßnahmen

Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht auf Bildung. Um dies zu gewährleisten, gibt es Klassenregeln (z.B. Melderegel, Ruheregel, Aufmerksamkeitsregel), die ein angenehmes und produktives Arbeiten ermöglichen sollen.

Bei Nichteinhaltung dieser Regeln kommt die Auszeit oder das Trainingsraumprinzip zum Tragen.

Der sogenannte Trainingsraum ist in jeder Schulstunde von unserem Schulsozialpädagogen oder einer Lehrkraft besetzt. Sollten Schülerinnen und Schüler sich während des Unterrichts nicht an die geltenden Regeln halten, werden sie ermahnt und es wird ihnen die Möglichkeit gegeben, ihr Verhalten zu ändern. Ist dies nicht der Fall und es tritt eine erneute Störung auf, wird die Schülerin oder der Schüler mit einem Laufzettel in den Trainingsraum geschickt, um dort gemeinsam mit der Trainingsraumlehrkraft ihr/sein Verhalten zu reflektieren, indem die Ursachen sowie die Möglichkeiten zur Verhaltensänderung in ähnlichen Situationen besprochen und verabredet werden.


Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist die engste Form der Kooperation zwischen Jugendhilfemaßnahmen und Schule.

Die pädagogische Arbeit an unserer Schule wird durch einen Schulsozialpädadogen unterstützt. Dieser steht beratend und helfend den Schülerinnen und Schülern, aber auch den Eltern und Lehrern zur Seite. Er zeigt auch im Klassenrat Präsenz, führt Interventionsmaßnahmen (z.B. Mobbing-Intervention/Prävention) nach Bedarf durch und ist speziell für die Einzelfallberatung Ansprechpartner.


Hausaufgaben - Nachholzeit

Für vergessliche Schülerinnen und Schüler wurde an unserer Schule HANZ, d.h. die Hausaufgaben Nachholzeit etabliert. Diese findet an jedem Schultag in der

  1. Stunde statt und wird von einer Lehrkraft betreut.

Uns ist sehr daran gelegen, dass die Schülerinnen und Schüler mit ihren Hausaufgaben dem aktuellen Unterricht folgen können.

Hier wird den Schülerinnen und Schülern die Chance gegeben, ihre versäumten Hausaufgaben unmittelbar nachzuholen, ohne dass zusätzliche Konsequenzen folgen. Die Schülerinnen und Schüler werden von den Fachlehrern zur HANZ geschickt und sind damit verpflichtet, an dem Unterstützungsprogramm teilzunehmen. Sollte diese Teilnahme verweigert werden, folgen allerdings Konsequenzen.

HANZ soll keine Bestrafung, sondern vielmehr eine Möglichkeit für die Schüler darstellen, versäumte Lerninhalte in einer ruhigen Atmosphäre nachzuholen und im Unterrichtsgeschehen auf dem aktuellen Stand zu sein, ohne –zunächst- eine negative Konsequenz befürchten zu müssen.

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Offene Ganztagsschule

Die Gemeinschaftsschule verfügt über ein breit gefächertes freiwilliges Angebot im Anschluss an die Schule. Neben der Hausaufgabenbetreuung können vielfältige Angebote, die jährlich wechseln können, wahrgenommen werden (z.B. Mofa-Führerschien, Yoga, Kochen, Judo, Klavier, o.Ä.). Zudem kann auch täglich ein Mittagessen in der benachbarten Mensa eingenommen werden.

 

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Elternarbeit

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist die Grundlage dafür, dass die Schülerinnen und Schüler erfolgreich zu ihrem Abschluss gelangen.

Die Elternschaft ist in einem Schulelternbeirat organisiert und nimmt somit Einfluss auf das aktuelle Schulgeschehen, unter anderem auch in der Schulkonferenz.

Zudem gibt es einen Schulverein (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), der die Fachschaften finanziell unterstützt und somit auch größere Anschaffungen außer der Reihe ermöglicht. Bei Klassenfahrten oder -ausflügen kann eine Gemeinschaftsaktivität unterstützt werden.

Der Schulverein ist darauf angewiesen, dass möglichst viele Eltern Mitglied im Schulverein sind.


Fit & Gesund  

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Die Gemeinschaftsschule am Seminarweg pflegt und fördert neben dem Unterricht nach Stundentafel besonders musische und sportliche Aktivitäten über die eigentliche Unterrichtsverpflichtung hinaus. Schülerinnen und Schüler, die konsequent musisch und sportlich gebildet und gefördert werden, profitieren davon in allen Bereichen ihres Lernens und Lebens.

Die alljährlichen Zusammenführungen der Theater- und Musikschüler zur Vorbereitung der Aufführungen sind ein sehr gutes Beispiel für themenorientiertes, fächer-übergreifendes Lernen.

 

Musik und Theater

Im Laufe der vergangenen 29 Jahre entwickelten sich aus kleinen Singspielen mit Schülern des 5. Jahrganges fächerübergreifende Projekte für die Klassenstufen

5-10. Diese gehören inzwischen zum regelmäßigen Ablauf in unserem Schuljahr. Die Fachbereiche Deutsch, Theater, Musik und Technik kümmern sich um die einzelnen Bereiche. Im Juni eines jeden Jahres werden dann alle Bereiche zu einer Gesamtaufführung zusammengeführt.

Die Ideen für die Aufführungen stammen aus den Fachbereichen Musik und Theater. Anregungen von Schülern und Lehrern wird ebenfalls nachgegangen und sie werden auf ihre Durchführbarkeit hin überprüft. Die Rollenvergabe findet mit allen Schülern gemeinsam statt, die sich für die Theater-AG gemeldet haben. Eine Chor- und eine

Instrumental-AG mit jeweils einer Schulstunde pro Woche stehen für alle Schüler und Schülerinnen der Schule offen. Auch die WPUs „MuT- Musik und Theater“ aller

Jahrgänge nehmen an der inhaltlichen Gestaltung der verabredeten Projekte teil. Die Musikstücke werden jeweils speziell den Fähigkeiten der Schüler entsprechend

ausgewählt bzw. eingerichtet. Insgesamt wirken pro Jahr zwischen 100 und 120 Schüler an dem jeweiligen Projekt mit. Während der im Schuljahr laufenden einstündigen, zum Ende der Probenzeit zweistündigen Proben werden Kostüme und Kulissen (im WPU oder im Fach Technisches Werken) gefertigt und Requisiten gesammelt. Der Fachbereich Musik kümmert sich um den Aufbau der Kulissen und entwirft die Plakate und Eintrittskarten. Die „Public relations“ wird über die Musiklehrer abgewickelt, telefonische Anfragen werden durch das Sekretariat (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an diese weitergeleitet und dort bearbeitet. Während der letzten Proben und der Aufführungen übernimmt ein Schüler oder eine Schülerin die gesamte Ausleuchtung nach einem speziell entwickelten Beleuchtungsplan (siehe Säule 2).

Schon 8 – 12 Wochen zuvor fahren die Musiker und Schauspieler in ein nahe gelegenes Jugendheim im Kreis Plön, um intensiv zu proben. Daran nehmen ca. 110 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge teil. In diesem Jahr fand das 25. Jubiläum der sogenannten „Bosau-Fahrt“ statt. Seit Beginn dieser Tradition waren bislang insgesamt 2750 Schülerinnen und Schüler an diesem fächer- und jahrgangsübergreifenden Projekt beteiligt.

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Durch das gut organisierte Zusammenarbeiten aller Fachbereiche gelingt es jedes Jahr, eine über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Theater- und Musikaufführung auf die Bühne zu bringen.

Die Schülerinnen und Schüler, die nicht an der Aufführung teilnehmen, arbeiten in neigungs- und themenorientierten Gruppen in Form der traditionellen Workshopwoche in der Schule bzw. an außerschulischen Lernorten.

 

Sport

Die Schülerinnen und Schüler nehmen neben dem Unterricht erfolgreich an vielen sportlichen Veranstaltungen des Kreises und Landes teil. Neben „Jugend trainiert für Olympia“, insbesondere im Bereich Fußball, ist der Kreisentscheid im Crosslauf ein fester Bestandteil unserer sportlichen Aktivität. Damit verbunden findet jährlich eine schulinterne Qualifikation dafür statt, die mit einem Sponsorenlauf einhergeht. Das

erlaufene Sponsorengeld geht zur Hälfte in die Sportfachschaft und kommt somit allen Schülerinnen und Schülern zugute. Die andere Hälfte wird für soziale Projekte gespendet, welche die SV jedes Jahr eigenständig auswählt.

Die Sportlehrer und Sportlehrerinnen fördern einen sportlichen Geist, dem sich niemand in der Schule entziehen kann, und die Teilnahme an den besonderen Aktivitäten ist allen Schülerinnen und Schülern ein Ansporn und eine Selbstverständlichkeit.

Dazu tragen sicher in einem besonderen Maße die vielfältigen Unterrichtsangebote im Kern- sowie im Wahlpflichtunterricht bei, die die Schülerinnen und Schüler immer wieder motivieren und ihnen in ihrer Konzeption nicht nur Bewegungstraining, sondern auch Unterstützung zur Bewältigung des Alltags geben.

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Bewegte Pause

Im Rahmen der Workshopwoche 2012 ist die Bewegte Pause entstanden. Die Bewegte Pause bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Spiel- und Sportgeräte während der großen Pausen auszuleihen.

Das Konzept haben Schülerinnen und Schüler unserer Schule angepasst und die notwendigen Materialien aus den erlaufenen Sponsorengeldern angeschafft. Auch Listen und Regeln für das Leihen der Spielgeräte wurden von den Schülerinnen und Schülern erstellt. Im Rahmen der Umgestaltung des Schulhofes wird mit Unterstützung der Firma Jorkisch ein Gerätehaus angeschafft, aus dem dann die Spiel- und Geräteausgabe stattfindet. Die Durchführung der Ausleihe wird in der Regel von Neunt- und Zehntklässlern eigenverantwortlich (Säule 2) geleitet.

 

Gesundheitstag

Der Gesundheitstag findet seit 2009 regelmäßig statt. Wir können gesundheitsfördernde Angebote anbieten, die von externen Fachkräften bzw. Organisationen unterstützt oder durch die eigenen Lehrkräfte durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten je nach Art der Organisation entweder klassenweise oder in Neigungsgruppen themenorientiert. Das grundlegende Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für eine gesunde und ausgewogene Ernährungs- und Lebensweise im Alltag zu sensibilisieren und sie zu motivieren, das Erlernte in ihrem Alltag bewusst umzusetzen.

 

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Verantwortung übernehmen

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Berufswahlorientierung

Als Schule haben wir uns zur Aufgabe gemacht, die Schülerinnen und Schüler auf das Leben als Erwachsene und auf ihre Rolle in Arbeit und Wirtschaft vorzubereiten. Die Vorbereitung auf die Berufswelt dient in der 8. und 9. Klasse der Gemeinschaftsschule einer intensiven Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung sowie einer Einführung in die Grundstrukturen der betrieblichen Wirklichkeit und des Wirtschaftslebens im Fach Wirtschaft/Politik.

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Spiel das Leben in Klasse 8

Zu Beginn des 8. Schuljahres arbeiten die Schülerinnen und Schüler klassenintern für eine Woche an einem aus Kanada stammenden Berufsorientierungsspiel – „Spiel das Leben“. Dieses Projekt vermittelt den Schülern einen Einblick in die reale Berufs- und Lebenswelt.

Jede Schülerin bzw. jeder Schüler erhält durch ein Losverfahren für diese Woche eine berufliche und private Identität. Dieses fiktive Leben muss wie im realen Leben auch in allen Bereichen gestaltet werden. Dazu gehört unter anderem die private, finanzielle Lebensplanung (Wohnverhältnisse, finanzielle Situation, Freizeitgestaltung, u.Ä.) sowie die tägliche Auseinandersetzung mit der beruflichen Situation (Fortbildungen, Teamfähigkeit, u.Ä.). Zudem setzen sich die Teams mit möglichen Problemsituationen, wie z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheit, Firmenschließungen, u.Ä. auseinander und arbeiten gemeinsam an Lösungsstrategien für den Einzelnen.

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Am Ende der überwiegend praxisorientierten Woche werden die Schülerinnen und Schüler wieder in ihre ursprüngliche Lebenssituation entlassen.

Im laufenden Schuljahr wird die Arbeit im Unterricht durch folgende Maßnahmen ergänzt:

  • Seminar „Berufsorientierung und Lebensplanung“ in der Jugendakademie Bad Segeberg

  • Besuch von örtlichen oder überregionalen Veranstaltungsangeboten zur Berufsorientierung

  • Berufsberatung des Rotary Clubs Segeberg

  • Elternabend zur Berufsorientierung mit dem Berufsberater des Arbeitsamtes

  • Betriebsbesichtigungen verschiedener Firmen in der Umgebung am Tag des Halbjahresschlusses mit Unterstützung der Eltern

  • eigenverantwortlicher Besuch des BIZ durch die Schülerinnen und Schüler

  • einwöchiges Betriebspraktikum der 8. Klassen

  • anschließende Präsentation der Praktikumserfahrungen auf einem klasseninternen Elternabend

  • 14 - tägiges Betriebspraktikum der 9.Klassen

  • Präsentation der Praktikumserfahrungen in der Schule vor den 8.Klässlern, allen interessierten Eltern und Firmenmitarbeitern

  • Individuelle Beratung, regelmäßig durch die zuständige Berufsberaterin

  • Bewerbungstraining

  • Kooperation mit Betrieben in unserer Region z.B. mit Kreditinstituten und den Segeberger Kliniken

  • Kooperation mit dem BBZ

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Konfliktlotsen

Die Gemeinschaftsschule am Seminarweg reagiert auf die zunehmende Mobbing- und Gewaltbereitschaft an Schulen, indem sie seit dem Schuljahr 2015/16 wieder Schüler und Schülerinnen zu Konfliktlotsen ausbildet.

Nicht nur die streitenden Parteien, auch die Konfliktberater selbst gewinnen durch ihre Ausbildung und Tätigkeit eine höhere Sozialkompetenz, die auch in Zeugnissen und Beurteilungen vermerkt werden kann.

In Form einer Arbeitsgemeinschaft erwerben die Schülerinnen und Schüler die Kompetenz als Konfliktlotse arbeiten zu können. Ab dem Schuljahr 2016/17 wird es eine regelmäßige Sprechstunde geben, in der alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Konflikten zu den Konfliktlotsen gehen können.

 

Umweltschutzerziehung

Im Schuljahr 2014/15 wurde durch Unterstützung des WPU Nawi die Mülltrennung installiert und auch wochenlang kontrolliert. Die Kontrolle erfolgt kontinuierlich durch den WPU Nawi.

Im Rahmen des Unterrichts pflegen wir das Netzwerk mit Organisationen, die sich mit Nachhaltigkeit, Ökologie und Umweltschutz beschäftigen. Unter anderem findet ein Austausch mit regionalen Betrieben, wie z.B. dem Wasserwerk, dem Wegezweckverband, Jugendwaldheim Hartenholm u.Ä. statt. Die Schülerinnen und Schüler klären jährlich ihre Mitschüler über Verbesserungsmaßnahmen im Bereich Umweltschutz und Energiesparen auf. Zudem findet eine regelmäßige Evaluation der Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Hausmeisterteam statt.

 

Schulsanitätsdienst

Der Schulsanitätsdienst ist ein wichtiger Bestandteil des schulischen Geschehens. Die Schulsanitäter erhalten ihre Ausbildung ebenfalls in Form einer Arbeitsgemeinschaft.

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Sie stehen durch einen festgelegten Dienstplan in allen Stunden und Pausen in Form eines Bereitschaftsdienstes zur Verfügung, sind bei allen sportlichen Aktivitäten für alle Notfälle gewappnet und einsatzbereit und sind auch bei allen anderen Schulveranstaltungen präsent und aktiv.

 

Schülervertretung (SV)

Unsere Schülervertretung bietet engagierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung des Schullebens zu beteiligen.

Auf der Basis demokratischer Grundprinzipien entwickeln und besprechen die Schüler in regelmäßigen SV-Sitzungen Ideen zur Gestaltung des Schullebens sowie die Möglichkeit der praktischen Umsetzung. Das Wirken der SV reicht von Umfragen zu aktuellen, schulischen Themen, über die Gestaltung von Aktionstagen und Feiern, bis hin zu Treffen mit Vertretern der Stadt Bad Segeberg, um Anliegen der Schüler

zu vertreten. Auch die städtische Schulsozialarbeit arbeitet mit der SV zusammen, um größere Projekte zu vernetzen und anzutreiben.

Die Schülervertretung setzt sich aus allen gewählten Klassensprechern sowie einem kleinen Team aus gewählten Schülersprechern zusammen.

Die regelmäßigen SV-Treffen wurden an unserer Schule in eine Unterstufen-SV (5. und 6. Jahrgang) und eine Mittelstufen-SV (7.-10. Jahrgang) aufgeteilt. Dies hat den Vorteil, dass die jüngeren Schüler langsam an die Strukturen und Möglichkeiten der SV-Arbeit herangeführt werden können und eine eigene Plattform für ihre speziellen Bedürfnisse haben. Natürlich ist die Unterstufen-SV an allen Gesamt-SV Abstimmungen beteiligt. Die Schüler haben über die SV die Möglichkeit, Anträge an die Lehrerkonferenz zu stellen, sowie das Recht, zehn Vertreter für die halbjährlichen Schulkonferenzen zu stellen, um ihre Positionen auch dort zu vertreten.

Unterstützt wird die SV von einer Verbindungslehrkraft, welche Informationen zwischen dem Lehrerkollegium und der SV austauscht, sowie während der SV- Sitzungen und der Umsetzung der Aktionstage o.ä. beratend zur Seite steht.

 

 

Gemeinschaftsschule am Seminarweg – Der Weg ist das Ziel

 

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